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Ergebnis 11 bis 20 von 96
  1. #11
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    Zitat Zitat von Wile_E. Beitrag anzeigen
    Aber die Frage ist vielleicht eher ob es lohnt.
    Völlig richtig.
    Die letzte Wirtschaftlichkeitsanalyse die ich zu solchen Anlagen gelesen habe, ergab eine Amortisationsdauer von 8 Jahren, bei konstanten Strompreisen. Davon kann man ja leider nicht ausgehen. Damit die Anlage wenigstens 8 Jahre übersteht, ist sicherlich eine gründliche Installation notwendig, einfach auf dem Balkon abstellen, dürfte nicht dauerhaft funktionieren. Man muss also noch Montageaufwand und Material einkalkulieren

    Ferner gilt zu ermitteln wie gross die "Grundlast" im Haushalt ist, damit keine Überkapazitäten erzeugt werden. Auch wenn es seit Jahrzehnten keine "rückwärtsdrehenden" Stromzähler in Deutschland gibt, würde ja die Wirtschaftlichkeit noch weiter sinken.
    Der zweite Schritt wären Massnahmen um diese "Grundlast" zu erhöhen. Beispielsweise könnte ein Kühlschrank nur tagsüber kühlen und nachts abgeschaltet werden. Aber das würde einen grösseren Eingriff in das Gerät erfordern, denn auf die Innenbeleuchtung möchte ja keiner so gern verzichten.
    Viele Grüsse aus Berlin
    Robert

    http://www.niemehrheizoel.de

  2. #12
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    Zitat Zitat von Wile_E. Beitrag anzeigen
    Aber die Frage ist vielleicht eher ob es lohnt.
    Jan
    Rein monetär (€/kW) lohnt es sich nicht. Dazu muß man nicht ein Jahr warten, sondern man kann es sich jederzeit ausrechnen.Sooo riesig sind die unterscheide im Ertrag der verschiedenen Modul und Umrichterhersteller ja nicht.

    Das interessante an kleinen Anlagen ist ja das man mit wenig Invest und wenig Verlust sich ein gutes Gefühl verschaffen Sind ja nur ein paar hunderter. Die hat man schnell mal ausgegeben und auch im Kopf abgeschrieben.
    Danach hätte man aber über Jahre die Freude.
    "MIR" wäre es das jedenfalls wert. Ich würde mich jeden Tag doppelt freuen wenn ich wüßte das für den Betrieb von diesem oder jenem Luxus keine Primärenergie verbraucht werden muß und es mich auch nichts kostet.

    Müß man dafür aber 1000de Euro und Aufwand wie für eine "konventionelle" Anlage in Kauf investieren so ist die Hemmschwelle sehr viel höher.

    gruß
    bb
    Geändert von bbernhard (24.10.13 um 13:56 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von Boui Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung. Absoluter Nonsens dieses ganze Gefahrengelaber und Genehmigungsvorbehalt. Die wollen das nicht und mit diesem Gefahrengeschwätz erschlag ich das Thema mehrfach. Wenn man sich nun noch anschaut, um welche Leistungsbereiche es hier geht, fällt mir nix mehr dazu ein.

    Man könnte das sehr wohl völlig unkompliziert Plug&Play machen aber warum sollte man das tun.
    ...es kann ja jeder selbst entscheiden, ob er mit 75km/h durch die Ortschaft fährt oder sich vom "Gefahrengelaber" doch dazu bekehren lässt sich an die Vorschriften zu halten. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man sich je nach Anlagentyp und -Ausführung auf juristisch unsicherem Gebiet bewegt...

    Alles andere steht mir nicht zu...

    Joachim
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  4. #14
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    Ich hab mal mit Zahlen jongliert.

    Angenommen Steiners Anlage (450 Euro) erzielt das halbe Jahr gar keinen Gewinn und im Sommer-Halbjahr (182 Tage) auch nur 6 Stunden am Tag 50% der Nennleistung (240W). Sonnenreiche Tage gleichen wolkige Tage in dieser fiktiven Annahme mal aus. Dann komme ich rein rechnerisch auf 262kW bzw 76 Euro geringere Stromkosten im Jahr (bei 29ct/kWh).

    Ich hoffe, dass sie mehr bringt aber selbst wenn nicht ist die Hardware nach weniger als 6 Jahren bezahlt weil keine Grundgebühr für Zähler, kein Abtrag bei der Bank erwirtschaftet werden müssen.

    Mit jedem Kilowatt, dass ich über meiner Grundlast liege, falls man das schafft, würde ich eine Heizpatrone in der Zentralheizung befeuern und versuchen ein Tässchen Öl einzusparen. Denn in dem Moment ist die Energie ja "gratis".

    Toni
    Geändert von Tonic1024 (24.10.13 um 14:20 Uhr)

  5. #15
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    Und mich ärgert es ehrlich maßlos, dass ich mit jeder kWh Jedem diesen ganzen subventionierten Kram bezahle.

    So eine Grundlastentspannung finde ich ne klasse Idee.
    Geändert von Boui (24.10.13 um 14:20 Uhr)
    Gruß Boui . . . IPS-unlim. auf Tinker Board S und pivccu

    Die gefährlichste Form der Zensur ist die Schere im eigenen Kopf.(Curzio Malaparte)

  6. #16
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    Heizpatrone in der Zentralheizung befeuern
    oder noch besser über eine Wärmepumpe mit einem COP von 4

    .. mit wenig Invest und wenig Verlust sich ein gutes Gefühl verschaffen Sind ja nur ein paar hunderter. Die hat man schnell mal ausgegeben und auch im Kopf abgeschrieben.
    Danach hätte man aber über Jahre die Freude.
    "MIR" wäre es das jedenfalls wert. Ich würde mich jeden Tag doppelt freuen..


    Hier noch zur weiteren Info ein Beitrag vom WDR / Servicezeit

    MST
    Geändert von steiner (24.10.13 um 15:07 Uhr)
    under construction: www.Webfront.Info

  7. #17
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    Zitat Zitat von Tonic1024 Beitrag anzeigen
    Dann komme ich rein rechnerisch auf 262kW bzw 76 Euro geringere Stromkosten im Jahr (bei 29ct/kWh).
    29c/kW - Toni du solltest umziehen.

    Hier meine letzte Stromrechnung.

    Hier Anhang 23208

    Ich hab etwa 18c/kWh, da dauerts schon länger bis es in die grünen Zahlen kommt.
    Aber wie oben schon mal gesagt, bei einer kleinen Investition wäre mir das wurst. Nur dürfen darf man halt leider halt nicht.


    Eine legale aber Hardcore-Bastellösung wäre ein Niedervoltsystem.
    - Rechner auf NV umbauen
    - Fernsehr und dauerverbrauchende Peripherie (Router, Hub, Ladegeräte ect.) dranhängen
    - NV Heizpatrone für Warmwasser
    - evlt. Campingkühlschrank, wenn man da günstig drankommt
    - Beleuchtung auf NV ( LED oder Halo)
    - kleinen Akku zum Puffern

    Da sparst dir dann auch noch den Wechselrichter.


    gruß
    bb

  8. #18
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    Mich würde mal interessieren, wie ihr überhaupt die für eure Berechnung benötigte Grundlast bestimmt?

    Diese Anlagen "füttern" doch nur eine Phase im Haus. Alles andere was als Grundlast unterstützt werden könnte und an gerade der anderen Phase hängt, wird doch nicht unterstützt, oder habe ich das System falsch verstanden?

    Also müsste man evtl. all seine Grundverbraucher auf eine Phase legen?

    Grüße vom Doc
    Fehler passieren immer wieder. Wichtig dabei ist,
    anschließend noch in der Lage zu sein, davon berichten zu können!!!

  9. #19
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    Zitat Zitat von Doctor Snuggles Beitrag anzeigen
    Diese Anlagen "füttern" doch nur eine Phase im Haus.
    Bei den alten mechanischen Zählern ist das egal. auch wenn auf einer Phase was eingespeist wird und auf einer anderen was aus dem Netz gezogen wird, hebt sich das auf. (Ich hab keine Ahnung wie das die elektronischen Zähler machen. Wird warscheinlich vom Typ her unterschiedlich sein). Nur sind wir wieder beim Thema einspeisen.

    Zitat Zitat von bbernhard Beitrag anzeigen
    Eine legale aber Hardcore-Bastellösung wäre ein Niedervoltsystem.
    - Rechner auf NV umbauen
    - Fernsehr und dauerverbrauchende Peripherie (Router, Hub, Ladegeräte ect.) dranhängen
    - NV Heizpatrone für Warmwasser
    - evlt. Campingkühlschrank, wenn man da günstig drankommt
    - Beleuchtung auf NV ( LED oder Halo)
    - kleinen Akku zum Puffern
    So etwas ähnliches habe ich mir auch schon mal überlegt:
    Ich habe relativ viel Grundlast im Serverschrank, da sind ja viele Geräte Verbaut, die 24h durchlaufen und alle auf Gleichspannung laufen. Außerdem habe ich da auch eine USV. Diese USV wandelt aber wieder von den Batterien auf 230V und dann sind da wieder Netzteile für die einzelnen Geräte.
    In meinem Serverschrank habe ich folgendes installiert:
    - Switch mit PoE (und Kamera, Türsprechanlage über PoE)
    - Router
    - Modem
    - Nas Laufwerk
    - PC (IPS Server)
    - aktives USB Hub
    - Multiroom Audio Verstärker (Audiomax)
    - Diverse Gateways für Funksysteme

    Ich müsste mal messen wie hoch die Grundlast da wirklich ist (Bis jetzt habe ich das nicht gemessen, da ich mir das viel lieber schön rede, dass die Komponenten eh sparsam sind)

    Ich sehe hier einen Ansatz um mit einer kleinen PV Anlage viel von der Energie selbst zu erzeugen.
    Da könnte man Bleibatterien einbauen (dann fällt schon mal die USV weg). Dann würde man einen DC/DC mit integriertem Ladewandler für die Batterien benötigen (Am besten mit zusätzlichem AC anschluß, falls die PV mal zu wenig Energie liefert). Das Problem dabei ist halt, das die Kompenenten alle eine unterschiedliche Eingangsspannung haben. im industriellen Bereich gibt es ja einige Komponenten (Switch, Modem, PC usw.) die auf 48V laufen.
    Mit so einem System könnte man versuchen den Server halbwegs Autark laufen zu lassen. Also am Tag mit Sonnenstrom und bei Dunkelheit mit Batterien, und erst unter einem gewissen Akkurestwert vom Netz.
    Gegen so eine Lösung kann der Netztbetreiber auch nichts haben, da hier definitiv kein Strom eingespeist wird. Und die Verkabelung ist hier auch kein Problem, da ja alles Zentral in einem Schrank ist, denn für Licht usw. sehe ich ein Problem in der Hausverkabelung, wenn man z.B. 12V oder so quer durch Haus Verkabeln möchte.

    Die Frage ist halt, ob es so einen DC DC Ladewanlder mit Steuerung gibt, oder ob so etwas erst entwickelt werden muss.
    Dann könnte man mal schauen, was so ein System kostet und mit den Verbrauchskosten gegenüberstellen.
    Ich schätze mal, dass ich im Serverschrank im Jahr schon so knappe 1000 kWh pro Jahr verbrauchen werde.

    gruß garfi

  10. #20
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    Zitat Zitat von bbernhard Beitrag anzeigen
    29c/kW - Toni du solltest umziehen.
    Laut Vergleichsportal zukünftig der günstigste Anbieter für einen 2 Personen Haushalt bei einem Wechsel in noch 2013. Da spielen ja noch andere Kriterien rein.

    Wichtig ist eben, dass man hier die volle Kilowattstunde zum Brutto-Bezugspreis einspart und nicht die subventionierten Netto-Verkaufspreis vom Versorger bezahlt bekommt, der ja ansich schon sehr viel niedriger ist und dann auch noch versteuert werden muss.

    29 kam mir auch viel vor. Ich selbst zahle 26ct. Aber 18ct scheint mir extrem günstig. Bist du Großabnehmer? Hohe Grundgebühr? Feste Abnahmemenge? Hast du die Steuer schon drin? Altvertrag, der noch nicht den Atomausstieg mit finanziert?

    [Edit]Hab das noch mal recherchiert. Also der 29ct-Tarif war der Günstigste weil der Gesamtpreis für ein Jahr Strombezug bei angenommenen 3500kWh am niedrigsten war. Der hat halt geringe Nebenkosten wodurch sich dein Tarif sicher nur lohnt wenn man viel verbraucht. Aber wer will das schon?

    Fazit (vorläufig): Kleinverbraucher bekommen keine guten Preise und darum lohnt es sich erst so richtig.
    [/Edit]


    Toni
    Geändert von Tonic1024 (25.10.13 um 08:20 Uhr)

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