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  1. #1
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    Lightbulb Migration von Win nach Raspberry PI3 - Fragen & Lösungen EX-6032, IRTrans, LANPort,..

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei mein ganzes IPS von einem Windows Atom PC auf einen Raspberry PI3 zu migrieren.
    Dazu habe ich zwei Fragen, speziell zum IRTrans. Vorweg möchte ich aber auch meine bisherigen Erfolge mit anderen teilen die evtl. die selben Probleme haben oder noch überlegen.
    Ich bin bisher begeistert von der Leistung des PI3 und IPS4.0. Es läuft alles superflüssig und das bei einer gemessenen Leistungsaufnahme von max. 2,1Watt! Mein alter Atomserver benötigt hingegen 20-30Watt.

    Baustellen:
    1. Anbindung zweier Easymeterzähler (Photovoltaik und Haushalt) per IR->RS232->EXSYS EX-6032->LAN->PI3 (gelöst)
    2. Anbindung einer WRMS200 per HID-->USB-->Sharkoon LANPORT 400-->LAN-->PI3 (über Umwege)
    3. Anbindung einer WR Lüftung Vallox KWL Digit SE per Vallox-->RS485-->USB-->PI3 (gelöst)
    4. Anbindung der Homematic CCU2 und einer WAGO SPS 841 (gelöst)
    5. Anbindung zweier IRTrans USB & eines IRTrans DB LAN (offen)

    zu 1:
    Dies war meine größte Sorge, da diese Messdaten alle 2 Sekunden von den Easymetern kommen und einiges an abhängigen Scripten dazu existieren und ich nicht wusste ob der PI das schafft. Außerdem läuft das Tool zum Erstellen der virtuellen COM-Ports des EX-6032 nur unter Windows. Aber man braucht gar keine virtuellen COM Ports dafür :-)
    Ich habe einfach jeweils einen Client Socket zu dem EX-6032 aufgemacht (Port100 & 101). Danach kamen schon Daten im Debugfenster dazu rein. Leider noch nicht richtig formatiert. Aber im Webinterface des EX-6032 habe ich dann die Parameter passend zu den Easymetern richtig eingestellt (9600,7,E,1) danach kamen die Daten fasst passend rein.
    (Vorher hatte ich die Parameter in IPS bei der seriellen Schnittstelle eingestellt, das geht beim Clientsocket aber nicht)
    Es befanden sich nun nur noch die unnötigen ASCII Steuerzeichen <CR><LF> für den Zeilenvorschub im Debugingfenster. Nach Anpassung des Splittermoduls und des Variablen-Registerscripts, lief dann alles.

    zu 2:
    Leider habe ich einen WRMS200 Empfänger über einen USBtoLAN Server von Sharkoon laufen, da der Empfang so bescheiden war. Zusätzlich hängt dort auch ein IR Trans USB mit dran, weil auch gerade dort einer zur HIFI Steuerung benötigt wurde. Die Sharkoon Software gibt es ebenfalls nur für Windows und stellt dort virtuelle USB Ports zur Verfügung. Hier habe ich leider nichts passendes für Linux finden können um den wieder anbinden zu können.
    Aber bei der Recherche hab ich die APP Virtualhere (Server) gefunden, welche einen Raspberry zu einem vollwertigen USBtoLAN Server macht. Dazu gibt es die virtuelle USB Software (Virtualhere Client) für alle Betriebssysteme, sogar für den Raspberry :-) Somit habe ich nun einen PI2 als Ersatz für den Sharkoon LANPORT 400 im Einsatz. Der WRMS 200 Empfänger war somit auch schon erfolgreich angebunden. Leider ist dafür der LANPORT über... Oder hat einer von Euch noch eine Idee wie man den am PI3 weiter nutzen könnte?

    zu 3:
    Auch ein wichtiger Part war die Anbindung meiner Wohnraumlüftung, der Digitus USB to Serial 485 Converter wurde aber direkt vom PI3 erkannt und konnte sofort als COM Port in IPS angebunden werden.

    zu 4:
    Die Anbindung der CCU2 und der Wago 841 war schon durch das Einspielen des Backups funktionstüchtig. Hier brauchte ich nichts weiter zu tun :-) Allerdings durfte ich nicht die php.ini von meinem Windowssystem auf den Raspberry übertragen sondern musste die Raspberrydefault php.ini nutzen. Nach einem Blick in die php.ini war auch klar warum, denn die Pfade und DLLs sind auf dem PI völlig anders. An der Stelle könnte es einen besseren Hinweis in der IPS Doku dazu geben.

    zu 5:
    Meine letzte Baustelle ist die finale Anbindung der drei IR Trans Module an den PI3 und IPS.
    Leider setzt IPS hier ja voraus, dass der IR Trans Server auf Port 21000 läuft (Lokal oder im Netz) und bindet die Module nicht nativ direkt an. Den Server gibt es aber auch nicht direkt für Linux(ARM).
    Hat das schon einer erfolgreich hinbekommen? Irgendwie soll es dort ein Makefile für Linux(ARM) geben,
    was wirklich brauchbares konnte ich bisher nicht finden. Ich muss sowohl zwei IR Trans USB wie auch einen IR TRANS DB LAN anbinden. Für den LAN IRTRans findet man die Lösungen mit direkten html Aufrufen, dass ist aber eher suboptimal. Kann mir da einer weiterhelfen?

    Vielen Dank

  2. #2
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    Die LAN Variante mit DB kannst du direkt ohne den IRTrans Server ansprechen. Die USB Geräte würde ich versuchen gegen LAN Geräte mit DB zu tauschen, damit die alle ohne den IRTrans Server auskommen.

    paresy

    PS: Freut mich, dass bisher bei dir alles toll läuft!

  3. #3
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    Moin,
    ich spreche einen IRTrans direkt über HTTP an. Funktioniert einwandfrei und stabil.

    Gruß,
    Christoph
    Deutschlandweite Dienstleistungen rund um und mit IP-Symcon. Systemintegrator im Bereich KNX. ekey Partner. Infos unter https://schrader-it.net

  4. #4
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    Nabend :-)

    Danke parsey und DerStandart für Eure Antworten.

    Das es mit http funktioniert war mit bewusst, das funktioniert m.W. aber nur bei der LAN Variante und auch wohl nur bei der DB Version.

    @parsey: Neukaufen ist keine Option :-) Ein IPS'ler wirft so schnell nicht das Handtuch

    Es hat sich auch gelohnt, denn ich habe es endlich hinbekommen :-) Nach Studium des IRTrans makefiles für Linux konnte ich es auf dem PI3 erfolgreich kompilieren. Zwar bisher noch ohne die CCF Funktion, aber evtl. bekomme ich das File ccf.o dafür noch von IRTrans. Werde mal nett fragen. Ist aber auch nicht zwingend nötig, wenn man schon fertige *.rem Files hatte unter Windows. Die kann man nämlich auf den PI kopieren . Im Notfall lernt man alle FB Codes erst unter Windows ein und kopiert die finalen *.rem Files dann auf den PI.

    Ein wenig schwer getan habe ich mich dann noch mit dem Anbinden von USB und LAN IRTrans gleichzeitig.
    Nachdem man aber weiß, dass die Linux Konsole das Semikolon ; als Befehlstrennzeichen nimmt findet man bei Google die Lösung mit dem \ .

    Der Aufruf des IR Servers erfolgt dann mit: [ sudo ./irserver USB\;LAN ]
    oder der direkten Angabe der IP um immer die gleiche Gerätefolge zu haben [sudo ./irserver USB\;192.xxx.xxx.xxx]
    Als Hintergrunddienst geht auch [sudo ./irserver -daemon USB\;192.xxx.xxx.xxx]

    Kurz: Die IRTrans sind komplett eingebunden, ohne etwas neu kaufen zu müssen, und der Dienstport 21000 blieb ebenfalls gleich Wenn gewollt erkläre ich hier auch gerne den Makeprozess am Wochenende

    Jetzt müsste ich nur noch den LANPort 400 von Sharkoon an Linux angebunden bekommen, dann könnte ich mir den zweiten PI2 auch noch sparen. Also falls da jemand noch Vorschläge hat, immer her damit

    Ich finde zusammen mit dem Raspberry PI ist IPS nun endlich auch für jeden nutzbar der etwas Interesse daran hat.
    Alle Argumente die mir immer anhören musste (extra Windows Lizenz, Stromverbrauch, Nerviger MiniPC, etc.) sind nun weg. Einfach einen kleinen Raspberry ins Hutschienengehäuse und ab neben die Wago in die Hausverteilung. Fertig!
    Zugriff nur noch über SSH und IPS Konsole. Braucht wenig Strom und als Backup hat man immer noch ne zweite MicroSD und evtl. nen zweiten Raspberry in der Schublade. Wer will kann auch noch die PIUSV dran fummeln oder den offiziellen 7" Touchscreen. Aus meiner Sicht war das mit der Unterstützung des PI und Linux genau der richtige Schritt für IPS!

    GN8

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