Welcher Pi

Bin kurz davor auf 4.1 upzugraden und werde meinen BananaPi der ersten Generation ersetzen. Hatte damals auf den BananaPi gesetzt, da es hier eine native SATA-Schnittstelle gab. Einer SD-Karte traue ich nicht im 24x7-Betrieb und SATA via USB schien mir nicht performant zu sein.

Jetzt stellt sich folgende Wahl:

  1. Bananapi Pro: Ist zwar nicht der neueste in Punkto Prozessor, hat aber eine native SATA-Schnittstelle. Alle neueren BananaPis haben wohl leider auch keine native SATA-Schnittstelle mehr (nur über USB geschleift).

  2. Raspberry Pi 3: Neuester Prozessor aber SATA nur über USB. Ist wohl auch in Punkto Support zu bevorzugen.

Jetzt stellt sich die Frage ob für IPS die Festplattengeschwindigkeit (wg. dem Loggen vieler Variablen) oder die Prozessorgeschwindigkeit (bzw. Anzahl Cores) wichtiger ist. Was ist Eure Erfahrung? Hat jmd. einen direkten Vergleich?

Gruss, H-C

Nimm doch einfach einen Raspberry 3 mit SD Karte. Mediaelemente werden z.B. vom IP-Symcon im Arbeitsspeicher gehalten und nur auf SD gespeichert wenn der Dienst beendet wird. Dann machst Du ein regelmäßiges Backup auf ein Samba Share und und gut ist. Und wenn dann doch mal die SD das Zeitliche segnen sollte spielst Du dann das Backup wieder ein.

Ich weiß nicht, warum man freiwillig testen sollte, ob die SD-Karte hält.
Nimm einen USB-Stick mit SLC-Nand. Der ist sehr schnell und deine Daten sind deutlich sicherer. Kaputtschreiben wirst Du ihn nicht können. Ich Gegensatz zu den 08/15 Sticks mit MLC-Nand halten die wesentlich mehr aus und sind flotter.
Booten kann man ja mittlerweile auch direkt vom Stick ohne SD-Karte.

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Odroid C2 mit 8 bis 64GB eMMC Modul.

Festplattengeschwindigkeit ist nicht wichtig für IPS. CPU geschwindigkeit auch nicht. Der kombinierter durchschittliche CPU Auslastung meiner C2 ist nür ~5% (aus max 400%) mit durchschnittlich 1,5 PHP Prozesse pro Sekunde.

Für mich gibt es z.Zt. nur den Raspi3.
Für die IPS-Anwendung reicht eine SD-Karte vollkommen aus.
Aber der Raspi3 bietet,wie schon vorher bemerkt einige andere Alternativen. Deswegen ist er für mich die Nr.1.
Mit dem Boot von dem USB-Stick stehe ich z.Zt. etwas auf dem Kriegsfuss, da ich durch meine Experimente irgendetwas kaputt gemacht habe.:frowning:
Und ich will herausfinden, warum.

Dafür kann aber der Stick nix. [emoji6]

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Ist es da nicht einfacher und gleichwertig eine Industrie-SD-Karte mit SLC-Nand einzusetzen?

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Das Problem sind nicht nur die SD-Karten sondern auch die pimpeligen und wackelkontaktfreudigen SD-karten Slots. Da ist der USB-Anschluss deutlich zuverlässiger.

Wenn ich mich recht erinnere, sind die Industriekarten auch heftig teuer.
Ich hatte mir ein paar Mach Xtreme Technology ES SLC USB 3.0 Pen Drive zugelegt. Wenn man einen Preisvergleich macht, sind die nicht so teuer und sehr chick. Ne nette rote Led Beleuchtung signalisiert auch schön die Zugriffe.

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Es muss ja nicht unbedingt ein Boot vom USB-Stick sein.
Beim Boot von der SD-Karte (einmalige Benutzung der Karte beim Boot) und System auf USB-Stick oder SSD oder mSata-SSD wird die SD-Karte auch extrem geschont.

Muss nicht, aber es ist einfacher zu Händeln.

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Hab jetzt einen RPI 3 besorgt und plane das System auf einem robusten USB-Stick laufen zu lassen. Bevor ich das aber aufsetze teste ich erst nochmal das Booten über DHCP/PXE, bei dem das System auf meiner Synology-Box liegt. Hat das schon jmd. ausprobiert?

Gruss, Hans-Christian

Habe auch eine Synology Diskstation, halte das Vorhaben allerdings für etwas übertrieben (oder?)
Nutze selber einen RPi 3, dessen Betriebssystem komplett auf eine USB-Festplatte ausgelagert ist. Die eingesetzte MicroSD wird dann nur noch zum Booten des RPis benutzt.

Noch ein kleiner Tipp: Das System auf einen USB-Stick auszulagern bringt gar nichts, da ein USB-Stick auch Flash-Speicher nutzt. Die Lebensdauer (Schreib/Lesezyklen) sind bei USB-Sticks also auch nicht höher als bei Speicherkarten.
Erst mit einer Festplatte erreichst du eine deutlich höhere Lebensdauer.

Boui verwendet einen USB-Stick mit SLC-Nand-Flash. Da sieht die Lebensdauer doch etwas anders aus.

Aber einfach mal „Wissen“ verbreiten wollen. Gähn

Danke kronos

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Boot über PXE geht bei den PIs nicht. Die brauchen immer eine kleine Bootpartition auf SD zum starten. Dort kann man dann freilich in cmdline.txt die Kernel Parameter so setzen, das er sich alles weitere via NFS vom NAS holt. Das ist z.B. hier beschrieben.

Tommi

Hi,

zwar kein PXE, aber es geht bei den Pi3 doch und ist HIER sogar in deutsch beschrieben. Links zum raspberrypi.org Tutorial findet man dort ebenso.

Bei den älteren Modellen muss dann doch leider noch eine SD-Karte rein.

mfg

BerndJ