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  1. #1
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    Standard IPS auf Raspberry (Buster): wie auf USB Stick oder NAS synchronisieren?

    Hallo,

    ich möchte jetzt IPS auf einem Raspberry 4 in Betrieb nehmen. Hierfür möchte ich alle relevanten Daten täglich auf einem USB Stick oder auf dem NAS sichern.

    Momentan läuft IPS auf einem Win10 PC, hier werden die Daten die ganze Zeit über mit FreeFileSync auf den NAS synchron gehalten.
    Ich habe bereits RaspiBackup installiert, das funktioniert auch soweit. Damit erstelle ich aber ein komplettes Backup von der SD Karte, welches einmal in der Woche erstellt wird.

    Ich möchte aber die IPS relevanten Verzeichnisse täglich synchronisieren. Wo mit kann man das am einfachsten machen? Nicht alle Linux-Programme sind ja anfängerfreundlich😉

    Grüße

  2. #2
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    lsyncd nutze ich zum Sync auf meine QNAP auf eine NFS Freigabe. Das kopiert geänderte Dateien sofort und von dem Sync Verzeichnis erstellte ich stündlich Snapshots.
    MfG Ralf

  3. #3
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    ich möchte jetzt IPS auf einem Raspberry 4 in Betrieb nehmen. Hierfür möchte ich alle relevanten Daten täglich auf einem USB Stick
    mein Raspberry 4+ wehrt sich heftig gegen jegliche Art von USB-Geräten. selbst eine Korrektur des Bootsektors bringt keine Besserung
    IP-Symcon Version: 5.4 ninja - unlim auf WIN7pro
    Shuttle XS35V4,HPSlate21,IPS-868,HM,HMip,FS20,piVCCU3,Silex4000,IPcams, FB 7850, TM-D710GE(GPS), Raspi3, Pioneer VSX, Libratone, MieleWCR870WPS, SamsungNZ64N7777

  4. #4
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    Danke für den Tipp. Hast du eine Seite mit einer guten Anleitung speziell für Buster? Ich finde mal wieder Anleitung von ewig lang bis kaum was drin ohne zu wissen, ob diese auch funktionieren

    Btw: ich habe lsyncd installiert, unter /etc/lsyncd/lsyncd.conf.lua ist aber nichts vorhanden da bereits /etc/lsyncd nicht vorhanden ist. Ist da während der Installation was schief gelaufen?

    Das automatische Mounten unter Raspberry ist ja auch eine Katastrophe. Ich habe diesbezüglich einen Thread im Raspberry-Forum aufgemacht, da sind drei Seiten bei herausgekommen! Viele Anleitungen im Netzt sind einfach falsch! Unter Windows ist das alles viel einfacher!
    Ein USB Stick habe ich schon mal gemountet bekommen, später wieder dann nicht!?! Kann es sonst auch noch mal testen...

    Grüße
    Geändert von prozanko (16.11.19 um 14:53 Uhr)

  5. #5
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    Eigentlich ist das Mounten nicht so schlimm, hängt halt von den vorhandenen Rahmenbedingungen ab, also ob du ein Storage nutzt mit NFS oder USB-Stick/Platte oder ...

    Ich kopiere mal meine "Notizen" hier rein:

    lsyncd - Realtime Sync
    Doku Lsyncd - Live Syncing (Mirror) Daemon

    Installation "normal" möglich über

    sudo apt-get install lsyncd

    Konfiguration über conf Datei
    Mit der folgenden Konfiguration werden die angegebenen Pfade synchronisiert, die lsyncd.conf muss angelegt werden.

    sudo nano /etc/lsyncd.conf

    Meine Konfiguration sieht wie folgt aus
    settings {
    logfile = "/var/log/lsyncd.log",
    statusFile = "/tmp/lsyncd.status",
    nodaemon = false
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/var/lib/symcon",
    target = "/mnt/symcon/lib"
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/var/log/symcon",
    target = "/mnt/symcon/log",
    delay = 60
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/root",
    target = "/mnt/symcon/root"
    }

    "logfile" habe ich normalerweise auskommentiert, wenn es permanent geschrieben wird, wird die Datei sehr groß und müsste dann ordentlich ins Linux-Logmanagement integriert werden.

    Das "delay" hatte ich eingefügt, da sonst permanent das Symcon-Logfile kopiert wurde und lsyncd sich manchmal "überholt" hat, also weitere Kopierprozesse gestartet hat. Hiermit wird (wurde) nur alle 60 Sekunden kopiert, dadurch gab es keine Überschneidungen mehr.

    "wurde" deshalb, weil seit einiger Zeit die Logfiles nicht mehr kopiert werden, scheinbar hat sich bei lsyncd oder Linux etwas verändert. Aber die Logfiles brauche ich im Notfall eh' nicht.

    NFS Share auf Storage
    Konfiguration der QNAP erfolgt in der Oberfläche in Systemsteuerung/Freigabeordner und NFS in den Berechtigungen der Freigabe. Die am PI angeschlosse USB-Platte nutze ich für das lokale raspiBackup, das du ja auch schon im Einsatz hast.

    PARTUUID der USB-Platte/-Stick herausfinden

    blkid /dev/sda1

    und in der fstab zum Mounten eintragen

    sudo nano /etc/fstab

    meine fstab sieht wie folgt aus
    172.16.100.254:/backup /mnt/backup nfs nolock,rw 0 0
    172.16.100.254:/symcon /mnt/symcon nfs nolock,rw 0 0
    PARTUUID=c3072e18-01 /media/backup_usb ext4 defaults,user,rw,noatime 0 0


    In crontab den automatischen Start eintragen.

    sudo crontab -e

    und eine Zeile mit
    @reboot sudo lsyncd /etc/lsyncd.conf
    einfügen.
    Geändert von ralf (16.11.19 um 17:25 Uhr)
    MfG Ralf

  6. #6
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    Besten Dank für die ausführliche Anleitung!

    Zwei Fragen habe ich noch: weiter oben hast du geschrieben, dass du stündlich die Daten synchronisierst, in der Config sind 60s eingetragen. Wo stelle ich es jetzt genau ein?

    In Anleitungen steht was von SSH Keys. Muss ich auch welche nutzen?

    Ich habe es jetzt soweit installiert. Nun wollte ich es manuell starten. Es kommt folgende Abfrage:
    pi@raspberrypi:~ $ service lsyncd start
    ==== AUTHENTICATING FOR org.freedesktop.systemd1.manage-units ===
    Legitimierung ist zum Starten von »lsyncd.service« notwendig.
    Multiple identities can be used for authentication:
    1. ,,, (pi)
    2. root
    Choose identity to authenticate as (1-2): 2
    Password:
    ==== AUTHENTICATION COMPLETE ===

    Synchronisiert wird aber nichts. Habe ich da noch irgendwo einen Fehler?

    Meine Config sieht folgend aus:
    settings {
    #logfile = "/var/log/lsyncd.log",
    statusFile = "/tmp/lsyncd.status",
    nodaemon = false
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/var/lib/symcon",
    target = "/home/pi/share_nas/ips_backup/lib"
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/var/log/symcon",
    target = "/home/pi/share_nas/ips_backup/log",
    delay = 60
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/root",
    target = "/home/pi/share_nas/ips_backup/root"
    }

    /share_nas hat eine root und nicht pi Berechtigung. Kann es hier ein Problem geben?

    Grüße

  7. #7
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    Zitat Zitat von prozanko Beitrag anzeigen
    Zwei Fragen habe ich noch: weiter oben hast du geschrieben, dass du stündlich die Daten synchronisierst, in der Config sind 60s eingetragen. Wo stelle ich es jetzt genau ein?
    lsyncd syncronisiert immer sofort, außer du stellst delay ein, wie oben erklärt.

    Der stündliche Hinweis war nur auf die Backup-Möglichkeiten meines QNAP bezogen, das hat nichts mit lsyncd zu tun.

    Zitat Zitat von prozanko Beitrag anzeigen
    In Anleitungen steht was von SSH Keys. Muss ich auch welche nutzen?
    Habe ich nicht, das bezieht sich vermutlich auf Remote-Sessions, ich schreibe direkt auf einen freigegebenen NFS Share.

    Zitat Zitat von prozanko Beitrag anzeigen
    Es kommt folgende Abfrage:
    Code:
    sudo service lsyncd start
    Zitat Zitat von prozanko Beitrag anzeigen
    Synchronisiert wird aber nichts. Habe ich da noch irgendwo einen Fehler?
    Ich sehe erstmal nichts falsches, zur Fehlersuche solltest du das logfile einschalten und nutzen .
    MfG Ralf

  8. #8
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    Hallo,

    ich habe zur Initialisierung ein lsyncd Quelle -> Ziel gemacht. Danach wurden die Änderungen auch aktualisiert.

    Grüße, Gerhard
    LCN, LCN-PCHK, piVCCU auf Raspberry Pi, IPSView

  9. #9
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    Hallo,
    ich habe es noch mal versucht, leider ohne Erfolg. Hier noch mal meine neue Config:

    settings {
    logfile = "/var/log/lsyncd.log",
    statusFile = "/tmp/lsyncd.status",
    nodaemon = false
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/var/lib/symcon",
    target = "/home/pi/synctest"
    }

    sync {
    default.rsync,
    source = "/var/log/symcon",
    target = "/home/pi/synctest",
    }

    Und wenn ich es starte:
    pi@raspberrypi:~/synctest $ sudo nano /etc/lsyncd.conf
    pi@raspberrypi:~/synctest $ service lsyncd start
    ==== AUTHENTICATING FOR org.freedesktop.systemd1.manage-units ===
    Legitimierung ist zum Starten von »lsyncd.service« notwendig.
    Multiple identities can be used for authentication:
    1. ,,, (pi)
    2. root
    Choose identity to authenticate as (1-2): 1
    Password:
    ==== AUTHENTICATION COMPLETE ===
    pi@raspberrypi:~/synctest $ ls-la
    -bash: ls-la: Kommando nicht gefunden.
    pi@raspberrypi:~/synctest $ ls-lA
    -bash: ls-lA: Kommando nicht gefunden.
    pi@raspberrypi:~/synctest $ ls -lA
    insgesamt 0
    pi@raspberrypi:~/synctest $

    In der log-Datei steht leider nichts drin

  10. #10
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    Du musst den service als root starten, also mit sudo .

    Code:
    sudo service lsyncd start
    MfG Ralf

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