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  1. #1
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    Standard Photovoltailk-Anlage Garage / Terasse , kaufen oder mieten

    Hi,

    ich überlege ob ich meine Garage (48m² Flachdach ohne Beschattung nach Süden/Westen) oder meine Terasse, welche eh ein Dach bekommen soll (42m², auch Süden/Westen ohne Beschattung) mit PV ausrüsten soll.

    Als ich vor 5 Jahren gebaut habe, rentierte es sich noch nicht, die Technik war auch einfach noch nicht so weit, es wäre alles ein 0-Summen-Spiel gewesen. Jetzt erscheint es mir, dass es sich eher lohnt, die Technik im Preis gesunken und so solide, dass sie länger hält sich sich deswegen bezahlt macht. Auch Akku-Speicher scheinen sich nun zu lohnen, da Preise und Haltbarkeit sich geändert haben.

    Wie denkt ihr darüber, habt Ihr Erfahrungen damit? Ich sehe, auch wenn es kostentechnisch so bleiben sollte bzgl. der Stromkosten und damit immer noch kein großer Vorteil finanziell zu machen ist, zumindest die Vorteile, dass ich entweder ein stabileres Stromnetz (durch den Speicher) oder eine "kostenlose" Dachterasse bekomme. oder vielleicht sogar beides..... mal sehen.

    Unser Stromverbrauch ist relativ hoch, ~5.500kW im Jahr, eine Grundlast von ca 600 Watt sind auch immer gegeben, so dass der Eigenanteil vom Verbrauch auch schon gegeben ist.

    Habt ihr da Tipps oder Erfahrungen?
    HM-Funk, HM-Wired, EnOcean, Eltako, Z-Wave, Zigbee, 1-Wire, Harmony, Hue, IP-Cams, Modbus, Pluggit, Rasp-Pi's und Eigenbauten

  2. #2
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    Hi,

    ich hab das fast fertig was du so machen willst. Aber lohnt es sich....ich sag mal nein.
    Ich hab 20x240er Module dazu nen Kostal 5.5 ü Smartmeter usw. Wenn man alles zusammen rechnet kommt da schon locker 3000 zusammen.
    Meine Last sieht ähnlich aus wie bei dir. Mein Ziel war eigentlich das 300-500E Grundrauschen zu eliminieren. Dann hatte ich die Module aber günstig bekommen.
    Wenn ich überlege was der Elektriker noch gekostet hätte....ich bin zum Glück selbst vom fach und konnte alles selber machen.

    Ansonsten gibt auch nen PV Forum da bist sicher besser aufgehoben. Aber Vorsicht da gibt es viele die da eine Wissenschaft draus machen. Ich sehe es mal als Hobby. So wie meine Wärmedämmung. Rentiert sich nicht wirklich aber ist nett wenn man was gemacht hat.

    Speicher muss ich auch noch machen. Hier wird es aber aktuell teuer. Billig sind die nicht weil alle nach eAuto schreien. Also das erhöht den Eigenverbrauch. Musst aber auch erstmal laden.

    Ich wohne in Niedersachen und merke wenn es bewölkt ist kommt einfach nicht mehr viel um das Ding voll zu machen. Ich tippe mal im Winter langweilt sich der Speicher.
    Eltako 12er und 14er Bus, IPS auf Pi

  3. #3
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    Wirklich "rechnen" wird es sich heute nicht mehr. Die Einspeisevergütung ist bei 10ct angekommen, und das Finanzamt rechnet Dir den Eigenverbrauch auch noch als Einnahme an, wenn Du mit Vorsteuererstattung arbeitest.
    Aber der Eigenverbrauch senkt die Rechnung des EVU, da mittlerweile der Strombezug fast 30ct kostet, Du aber nur 10ct für den abgelieferten Strom bekommst. Man rechnet überschlagsmäßig mit ca. 900kwh/jahr/pro kwp, im Süden ist es mehr, im Norden weniger. Es gibt heute Module mit über 350W Leistung, die zwar teuerer sind, aber eben auch pro qm mehr liefern.

    Speicher ist OK, habe ich auch, eine Tesla Powerwall2, die hat ca. 13KWh Kapazität und liefert und lädt mit max. 4500W. Das erhöht den Eigenverbrauch, aber bei voller Sonne ist der Speicher Mittags schon wieder voll. Ab Herbst reicht der Ertrag aber nicht mehr, den Speicher komplett voll zu kriegen, im Sommer dagegen ziehe ich fast gar keinen Strom mehr aus dem Netz.

    Ich habe alles von einer Solar Firma installieren lassen was den Preis sicher auch noch hoch treibt, aber dafür habe ich einen Ansprechpartner, wenn was nicht funktioniert und sich darum kümmert. Bei der Investition war mir das auch wichtig. Es gibt auch Förderprogramme bei der KfW und einigen Ländern, wodurch sich ggfls noch einiges sparen lässt, wenn man berechtigt ist


    Kurz: Es rechnet sich nur langfristig, aber es bleibt das gute Gefühl, was für die Umwelt getan zu haben und ist immer noch besser als das Geld auf dem Konto entwerten zu lassen.

    Tommi

  4. #4
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    Hi,

    haben wir gerade hinter uns und meine Frau und ich sehen das wie Tommy. Bevor die Kohle unnütz rumliegt, wird es ins Haus investiert.

    Wir haben auch einen Verbrauch von 6.000 kWh pro Jahr und ähnlich wie du eine Grundlast von 600W/h. Die Anlage haben wir seit dem 5.8 und seitdem beziehen wir kaum Netzstrom.

    Wir haben 26 Module a 350w sowie einen 18kw Batteriespeicher. In NRW gibt es div. Förderungen bspw für Batteriespeicher (200 Euro pro kW Speicher) oder einer wallbox (60%+500€ Bonus wenn man selbst Energie erzeugt).

    Das ganze lassen wir als Kleinunternehmung laufen mit EuR ohne vorsteuerabzug.

    ob es sich lohnt wird sich erst die nächsten Jahre zeigen und ob das zeug auch wirklich so lange hält... Aber derzeit erfreuen wir uns, den Strom selber zu produzieren

    mfg
    kris

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  5. #5
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    Warum macht man das als Kleinunternehmer und schenkt dem Finanzamt die USt der Anlage?
    ___________________________________________
    Wago SPS 750-881 mit Dali Klemme 753-647 und den üblichen DI`s und DO`s
    IP-Symcon Unlimited, letzte Beta...

  6. #6
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    Hi,

    weil ich auf 5 Jahre gesehen (die Zeit die du in dem Verfahren bleiben musst bist du wechseln kannst) ca. 1500 "einspare", dafür aber 2 Jahre lang mtl die ust Voranmeldung machen muss.

    Meine Freizeit ist mir das 300 eur pro Jahr einfach nicht wert. Zumal ich Gefahr laufe das auch mal zu vergessen und ich dann den verspätungszzschlag am Bein hab.

    mfg
    kris

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  7. #7
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    169

    Hi,

    ich sehe das auch wie Tommy und Kris. Bevor die Kohle unnütz rumliegt, wird es ins Haus investiert.

    Ich habe seit fast vier Jahren eine Teil-Insel.
    Ich speise also nicht ein, hatte keine Lust auf den Papier Kram.

    Wir haben einen Verbrauch von 4.5000 kWh - 5.000 kWh pro Jahr und ähnlich wie du eine Grundlast von 500W/h.

    Wir haben 15 Module a 300w sowie einen Batteriespeicher (Blei).
    Grüße aus Leipzig Thomas
    RaspberryMatic; HM, HMwired, neu HMIP; Wetterstation; 1-Wire
    Hardware: IPS-Server: HP N36L WIN10

  8. #8
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    +1
    Auch mit meiner Halb-Insel hab ich noch keinen Cent gespart und werde es bei realistischer Betrachtung auch nie tun.
    Ganz im Gegenteil, der Cent/KW steigt ganz ordentlich.
    Trotzdem macht es Spass und es tut gut zu wissen das für meinen persönlichen Luxus ein klein wenig Kohle nicht verheizt werden muß.

    Gib den Gedanken an Amortisation einfach auf. Bestelle das Teil und schreibe das Geld gedanklich ab. So wie du es bei einem kaputten Auto oder verhauten Urlaub tun würdest. Einfach weg, aus und Punkt.

    Danach kannst dich dann jedes Monat aufs neue über die niedrigeren Fixkosten ( Stromrechnung) freuen.

    greez
    bb
    Geändert von bbernhard (20.08.20 um 10:16 Uhr)

  9. #9
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    Moin....

    .... der ganze Spaß lohnt nur, wenn du einen hohen Eigenverbrauch erreichst, also den erzeugten Strom selber verbrauchst.
    Ich bekomme für jede eingespeiste kW/h nur noch etwas unter 9cent, muss aber für eine kW/h fast 30cent zahlen.

    Zumindest ist mein Ziel jede kW/h sinnvoll zu verbrauchen bzw. zu speichern, bevor ich einspeise. Wir haben einen 1000L Pufferspeicher. Bei ganz viel Überschuss wird Warmwasser gemacht oder die Akkus geladen.

    Da wären wir auch schon beim nächsten Knackpunkt. Die Akkus sind so teuer, da kannst auch die nächsten Jahre Strom für kaufen. Von der Umweltfreundlichen Produktion fange ich jetzt mal nicht an.

    Aber Spaß macht das ganze schon.... :-)

    Gruß,
    Peter


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  10. #10
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    Zitat Zitat von PeterChrisben Beitrag anzeigen
    Moin....
    .... der ganze Spaß lohnt nur, wenn du einen hohen Eigenverbrauch erreichst, also den erzeugten Strom selber verbrauchst.
    Ich bekomme für jede eingespeiste kW/h nur noch etwas unter 9cent, muss aber für eine kW/h fast 30cent zahlen.
    Sehe ich auch so. Daher will ich auch nichts einspeisen. Generell ist das alles eine Strom Mafia und so richtig gewollt ist das Staatlich auch nicht mehr. Denn es gibt kaum noch Förderprogramme wenn man eigentlich das CO Ziel erreichen will wäre das genau die Möglichkeit.

    Den Privat Menschen wird es schwer gemacht (Diskussion Balkon Anlagen). Das ist typisch deutsch.
    Dazu dann noch die WR Preise. Die Technik ist nun auch keine Raketenwissenschaft. Ich überlege hab 1600 für den Kostal bezahlt. Nen China Modell (ohne Zulassung) kostet 500. Ich glaube da ist ne gute Marge drin.

    Mega Frechheit z.b.bei Kostal. Batterie Freischaltung kostet ca. 350 Euro für nen Code !

    Daher wie hier schon geschrieben. Geld auf der Bank bringt nix, also investieren. Erhöht den Wert des Hauses und nebenbei verringert es die monatliche Stromrechnung. Da es bie den 30 Cent nicht bleiben wird. Ich denke in 10 Jahren sind wir locker bei 40.
    Eltako 12er und 14er Bus, IPS auf Pi

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