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  1. #11
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    Das wird keine 10 Jahre dauern bis wir bei 40cent sind. Jede Solaranlage, jede Windkraftanlage macht die kW/h Stunde teuerer für den privaten Stromkunden. Eigentlich krank.....

    Grüner Strom ist bereits jetzt zur Genüge da, nur keiner will ihn bzw. er kommt nicht dahin wo er benötigt wird.
    5 Jahre Max und wir sind bei 40cent.... wenn die Regierung nix ändert.


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  2. #12
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    Zitat Zitat von PeterChrisben Beitrag anzeigen
    Das wird keine 10 Jahre dauern bis wir bei 40cent sind. Jede Solaranlage, jede Windkraftanlage macht die kW/h Stunde teuerer für den privaten Stromkunden. Eigentlich krank.....
    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    NEIN, das ist nicht krank, sondern gescheit.
    Energie ist kostbar und wertvoll, das müssen wir lernen.

    greez
    bb

  3. #13
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    Also lt Photovoltaikforum Berechnungen, rentiert sich eine offizielle PV Anlage aktuell bis ca. 6/7 Cent Einspeisevergütung.
    Ich hoffe ich reche korrekt – das Finanzamt und PV sind ein wenig „unlogisch“
    Nach 5 Jahren wechselt man in aller Regel zur Kleinunternehmerregelung. Dann ist Eigenverbrauch kein Thema mehr ��
    Wichtig ist nur der richtige Einkaufspreis der Anlage.
    Da gibt es Anlagen vom örtlichen Solateur für 2000€ pro installiertem kWp.
    Und es gibt Anlagen die gemeinsam mit dem Photovoltaikforum geplant wurden für 800-1200€ pro kWp. Inzwischen kann man über das Forum Angebote anfordern.
    Allein da liegt schon viel ob es sich rechnet oder nicht.

    Die mtl. Umsatzsteuervoranmeldung muss man meist nur ein komplettes Jahr machen. Dann (so bei mir und vielen Bekannten) schreibt einen das Finanzamt an und stellt einen auf jährliche USt Voranmeldung um.

    Mit der Excel Hilfe von "PV-Steuer.com" bekommt jeder das Steuerliche Thema mit dem FA problemlos durch.
    Da sind alle Berechnungen drin, da stehen am Ende des Jahres alle Zahlen die das FA wissen möchte drin, sogar in welche Zeile der Formulare man was eintragen muss.... Aber klar: es ist trotzdem "Arbeit".
    (Die Software wurde mir im Photovoltaikforum empfohlen und ich finde Sie super!)


    Ansonsten gibt es aber auch PV Lösungen mit "Zero Export" oder "No Grid/Zero Grid". D.h. der Wechselrichter weiss anhand eines Zählers, wieviel Strom aktuell im Haus benötigt wird, und nur das wird vom WR ans Hausnetz weitergegeben.
    Damit hat man kein Finanzamthema - ABER - die Anlage wird dadurch nicht wirtschaftlich.


    Beispielrechnung für ne klassische 6kWp Anlage mit Finanzamt.
    Einkaufspreis 1100€ pro kWp netto.
    D.h. Invest 6.600€ netto für Wechselrichter + PV Module + Installation.
    (Bei Eigeninstallation - gerade Flachdach- kommt man sicher günstiger weg - wichtig ist nur der Elektrikpart und die Anmeldegeschichte)
    Abschreibung 20 Jahre a 330,00€
    10 Cent Einspeisevergütung.
    Einstrahlung 1000kWh/kWp. D.h. bei 6kWp PV prognostizierter Ertrag 6000kWh.

    6000kWh
    30% Eigenverbrauch - 1.800kWh
    70% Einspeisung - 4.200kWh zu 10 Cent -> 420,00€ Vergütung pro Jahr

    540,00€ fiktiv gespart Eigenverbrauch (bei 30Cent/kWh)
    420,00€ Vergütung bekommen.

    die 420,00€ Vergütung werden nach Abzug der Kosten (Versicherung z.B.) mit dem persönlichen Steuersatz versteuert.
    420,00€ abzgl. 50€ Versicherung, abzgl. 330,00€ Abschreibung -> bleiben zu versteuern -> 40,00€
    Bei einem pers. Steuersatz von z.B. 25% -> 10€ Steuer
    Auf die 420,00€ entfallen noch 19% Umsatzsteuer -> 79,80€ Umsatzsteuer

    Die selbst verbrauchten 1.800kWh werden von zwei Seiten betrachtet.
    1.800kWh hätte man zu 10Cent Einspeisen können -> Fiktive Vergütung 180,00€
    D.h. fiktiv muss man darauf 19% ans Finanzamt abführen -> 34,20€ Umsatzsteuer

    Die 1.800kWh haben auch einen unentgeltlichen Vorteil gebracht. Man hätte selbst z.B. 22Cent für den Strom bezahlen müssen. (ein Ausdruck von Check24/Verivox reicht – einfach den BILLIGSTEN raussuchen und abspeichern)
    D.h. 1.800 x 0,22€ -> Fiktive Entnahme -> 396,00€ -> Darauf der pers. Steuersatz von 25% - > 99€.


    Wenn ich es richtig verstanden habe – dann kostet einen das in diesem Beispiel:

    Durch Einspeisung: 10€ Steuer + 79,80€ Umsatzsteuer
    Durch Eigenverbrauch: 34,20€ Umsatzsteuer + 99€ Steuer

    D.h. von den 420€ Vergütung und den gesparten 540€ aufgrund des Eigenverbrauchs gibt man in den ersten 5 Jahren knapp 223€ ab.
    Für mich sind das auf der Haben-Seite knapp 1000€ pro Jahr die dem Finanzamt mit 223€ gegenüberstehen.
    Nun kann man rechnen, dass sich diese Anlage problemlos amortisiert in den 20 Jahren.
    Der Bereich Eigenverbrauch fällt nach 5 Jahren und Wechsel in die KUR weg.


    P.S. bitte korrigieren wenn ich falsch liege...
    Das Thema Eigenverbrauch ist komisch beim FA. Verstehen kann ich die Logik nicht, aber so verstehe ich meine Steuererklärung
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  4. #14
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    Der Strompreis ist nicht komplett auf Windkraft und Photovoltaik zurückzuführen. Auch wenn das das Bild bei vielen ist....

    Hier eine Aufstellung

    https://strom-report.de/strompreise/...sammensetzung/

    2019 - Durchschnittspreis 30,43Cent.
    Davon haben einen Anteil
    Umsatzsteuer -> 16%
    Netzentgelte -> 24,3%
    Stromsteuer -> 6,7%
    Konzessionsabgabe -> 5,5%
    Kosten Stromerzeugung -> 23,2%

    Und hier der Anteil durch Wind und Sonne
    Wind-> Offshoreabgabe 3,3%
    Sonne -> EEG Umlage 21%.

    1/4 kommt durch Erneuerbare Energien zustande.
    1/4 kommt durch die Kosten der Erzeugung als solches
    und 2/4 kommen nur durch ABGABEN/STEUERN (keine EEG Umlage) zustande...

    Man hört in den Medien zwar immer, dass die EEG Umlage sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat... Aber da reden wir von 3,x Cent auf 6,x Cent Anteil am Strompreis...D.h. + 3 Cent .... Und wo ist der Rest?

    Daher finde ich die Aussage die EEG Umlage ist Schuld, als sehr flach gedacht

    Ich weiss es jetzt nicht genau, aber ich hätte gesagt, die EEG Umlage müsste jetzt mit den Jahren runtergehen, da die "hohen" Einspeisevergütungen auslaufen.
    Je nachdem ob diese Altanlagen weiter einspeisen, müsste es sogar günstiger werden, da diese nur den Marktpreis bekommen (0-5Cent ca....)
    Geändert von mastermind1 (20.08.20 um 13:54 Uhr)
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  5. #15
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    Hab gerade nen neuen CarPort...
    Es sind 3 Module nebeneinander und 18 Hintereinander. Es sind "nur" gebrauchte 450mm x 950mm mit 52W (als sie neu waren).
    Es sind Module wo man neben den Einzelelementen durchsehen kann. Habe also ein Karomuster auf dem Auto
    Ich habe mir dadurch das CarPort-Dach gespart, sind halt jetzt die Module, die mit Aluprofilen auf den Balken sind (Quer). Zwischen den Modulen, da ja 3 in der Reihe, ist sooone komische Paste (längs). Es sind nur zwei 250W Wechselrichter dran.
    Das ganze ist auch im Norden - Schatten von Haus.
    Es rechnet sich wahrscheinlich nicht, aber es macht spass. Ich denke immer andere verrauchen oder saufen es. Toll ist auch wenn man -rechnerisch- mit selbstproduzierten Strom zum Baumarkt fährt.
    Jan
    Geändert von Wile_E. (20.08.20 um 18:53 Uhr) Grund: Duden
    IPS 3.4 Win7 64bit auf Jetway Board mit 10x RS232, Wago (Fenster, Türen, Rauch- Wassermelder, Rolladen, Licht, Steckd.), M-Bus Stromzähler, Raumdisplay-µC´s (IR-FB, Display, Töne, Tasten), Tableau-µC (alle Sensoren als LED), GSM-Modul (SMS-senden & empfangen), HiPath3500 (Anruferanzeige), FS10 (Temp/Feuchte, Regen, Wind), RFID, DHT22+18B20 an Pokeys, was kommt... HR-20, Regenm., Helligkeit, weitere µC´s

  6. #16
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    Hi,

    mastermind
    deine Berechnung sieht auf dem ersten Blick ok aus, aber du rechnest, das du mehr einspeisen wirst.

    Mit Batteriespeicher erhöhst du aber den Eigenverbrauch enorm. Mit E-auto nochmals und dann dreht sich das ganze.

    Ich muss aber zugeben das meine Zahlen oben veraltet sind. Als ich gerechnet habe ging ich noch von 8,4 kWp und 12kw Batteriespeicher und ohne E-auto aus.

    nun hab ich 9,1kWp, 18kw Batteriespeicher und das E-Mobil kommt in November... müsste ich mal neu rechnen.

    Viele Grüße


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  7. #17
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    Zitat Zitat von kris Beitrag anzeigen
    Hi,

    mastermind
    deine Berechnung sieht auf dem ersten Blick ok aus, aber du rechnest, das du mehr einspeisen wirst.

    Mit Batteriespeicher erhöhst du aber den Eigenverbrauch enorm. Mit E-auto nochmals und dann dreht sich das ganze.

    Ich muss aber zugeben das meine Zahlen oben veraltet sind. Als ich gerechnet habe ging ich noch von 8,4 kWp und 12kw Batteriespeicher und ohne E-auto aus.

    nun hab ich 9,1kWp, 18kw Batteriespeicher und das E-Mobil kommt in November... müsste ich mal neu rechnen.

    Viele Grüße


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    Ein Speicher ist leider nur als Hobby anzusehen, oder mit kfw40+ Förderung einigermaßen wirtschaftlich tragbar.
    Ansonsten darf man nicht rechnen....
    Es gibt aber schlimmeres / weniger sinnvolle Investitionen im Leben

    Ich finde Akkus technisch betrachtet klasse. Nur auf € bezogen, halt eher nicht...

    Du steckst 100% Strom in den Akku. Nutzen kannst du von den 100% Strom aufgrund von Umwandlungsverlusten vielleicht 80-85%.
    D.h. 15-20% bleiben ungenutzt.
    Das FInanzamt (wenn man nicht in der Kleinunternehmerregelung steckt) will aber die 100% die in den Akku geflossen sind versteuert haben - sowohl entgangene USt als auch den unentgeltlichen Vorteil der Entnahme...
    Da wird man leider abgestraft :-)


    Bei der interessanten KFW40+ Förderung mit dem Akku wird man die gesamte Zeit über bis zum Ende der Einspeisevergütung auf eine max. Einspeisegrenze von 60% festgenagelt - und das unabhängig davon ob der Akku z.B. nach 12 Jahren ausfällt, und man eigentlich nur noch die PV Anlage hat -> Auch da wird man leider abgestraft....


    P.S. so ist das ganze leider für mich so, dass man es einfach als Technikfan, als Hobby, oder als Spass betrachten muss -> und das ist perse nicht schlecht....


    Ich hoffe immer noch das es in x Jahren Speicher bei Aldi zum mitnehmen gibt für kleines Geld :-)
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  8. #18
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    Ich sehe das so ähnlich wie meine Vorredner. PV ist eine bessere Investition als das Geld auf irgendwelchen Sparkonten anzulegen, die eh kaum was abwerfen. Wirklich rentieren tut es sich jedoch nur bei den Fixkosten (Stromrechnung).

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