Projekt EnMA – Automationsgestütztes Energiemanagement an Hochschulen

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Objekt

  • Nicht-universitäre Hochschulen in Baden-Württemberg
  • Mittelgeber: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
  • Projektdurchführung in 4 Phasen bis 2030
  • Final 40 Hochschulen
  • Gebäudescharfe Erfassung sämtlicher Verbräuche

Hardware

  • Smart Energy Box pro Hochschule (Symbox mit zusätzlicher Software für das Land BW)
  • Mindestens ein M-Bus / Modbus TCP Gateway pro Gebäude
  • Herstellerunabhängige SQL-Datenbank (Modul "Synchronize to MySQL")

Symcon-Produkte

  • Symcon (Symbox)
  • WebFront
  • Verschiedene Module zur herstellerunabhängigen Datenarchivierung
  • Teilw. IPS View

Worum geht es?

Viele nicht-universitäre Hochschulen in Baden-Württemberg haben bzgl. ihres Energie- und Gebäudemanagements keine durchgehende Struktur. Sie sind vielmehr historisch gewachsen und weisen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Technologien bezüglich Zählerstrukturen, Automationskomponenten und Kommunikationsschnittstellen auf. Vielfach werden auch noch Zähler manuell abgelesen und erfasst, was zu einem erhöhten Zeitaufwand des Personals führt und fehleranfällig ist.

Des Weiteren besteht in vielen Liegenschaften das Problem, dass bereits automatisch ausgelesene Zähler in einer proprietären Datenbank abgelegt werden. Somit sind diese Daten an den entsprechenden Softwarehersteller gebunden, was die technologie- und herstellerunabhängige Weiterverarbeitung der Energiedaten behindert.

In einem wissenschaftlichen Begleitprojekt der Hochschulen Biberach und Offenburg (EnMA Phase 1) wurde ein Konzept für ein automationsgestütztes Energie- und Gebäudemanagement mit standardisierten Mess- und Zählerstrukturen und einem systematischen Energiedatenmanagement entwickelt.

Welche Systeme wurden verwendet?

Ein zentrales Hauptziel des Projektes ist es, eine standardisierte und automatisierte Archivierung von Messdaten in einer herstellerunabhängigen Datenbank nach einer standardisierten Datenstruktur mit Bezug zum Kennzeichnungssystem der Richtlinie VDI 3814, Blatt 4.1 zu verwenden.

Hierbei dient Symcon als zentraler Knotenpunkt, der die Feldebene mit der SQL-Datenbank verbindet. Dafür wurde in der Pilotphase ein öffentlich zugängliches SQL-Modul entwickelt, welches in der Praxis erfolgreich angewendet wurde.

Für die Visualisierung wird zum einen direkt das WebFront verwendet und zum anderen eine Energiemanagementsoftware, welche über eine VPN-Verbindung die Daten aus den Datenbanken der Hochschulen automatisiert importiert.

Wie wird Symcon eingesetzt?

Um in der Feldebene herstellerunabhängig zu sein, wurden standardisierte Bussysteme verwendet. Hauptsächlich kamen M-Bus und Modbus TCP zum Einsatz. Auf Grund der Einbindung von Bestandssystemen an den Hochschulen wurde auch mehrfach das BACnet-Protokoll verwendet.

Fazit

Die große Flexibilität und die Innovationsfähigkeit von Symcon sowie das schlüssige standardisierte Konzept von EnMA haben in der Praxis zu einer hohen Akzeptanzrate geführt. Es konnten bereits wesentliche Einsparungen durch aktives Energiemanagement mit den visualisierten Daten aufgezeigt werden.

Die aktuelle Roll-Out-Phase mit 14 weiteren Hochschulen zeigt, dass auch im größeren Maßstab die Praxistauglichkeit gegeben ist.

Projekt-Link Zum Projekt
Integrator Symcon GmbH
Ort 23554 Lübeck
E-Mail support@symcon.de
Telefon +49 451 30 500 511
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