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Dokumentation

Spezialschalter

Benötigt: Symcon >= 2.6

Um einige Funktionen von IP-Symcon besser kontrollieren zu können, ist es möglich, einige Schalter innerhalb der Verwaltungskonsole zu verändern.

Warning

Es ist zu beachten, dass Änderungen in der Regel erst wirksam werden, sobald IP-Symcon neu gestartet wurde. Ausnahmen sind in der Beschreibung des jeweiligen Schalters vermerkt.

Spezialschalter aufrufen

Folgende Schalter stehen zur Verfügung:

Optionsname Spezialschalterfunktion Beschreibung
ArchiveCommitInterval
(ab 5.0)
Zeitintervall des Archivs Default = 60 (in Sekunden). Intervall in Sekunden, nach dem geloggte Werte auf die Festplatte geschrieben werden.
ArchiveRecordLimit
(ab 4.3)
Anzahl der genutzten Datenpunkte im Archiv Default = 50000 (bis 8.0: 10000). Maximaler Wert für die Limit Parameter der Archiv-Funktionen. Dies korreliert direkt mit den maximal genutzten Datensätzen zum Rendern und Aggregieren von Graphen. Ab IP-Symcon 8.1 werden kleinere Werte automatisch auf 50000 angehoben. Achtung: Höhere Anzahl verlangsamt das Rendern von Graphen. Nur für leistungsstarke Systeme geeignet.
ArchiveRecordLimitBool
(ab 5.0, bis 7.0)
Anzahl der genutzten Roh-Datenpunkte im Archiv Default = 500. Maximaler Wert für die Limit Parameter der Archiv-Funktionen. Dies korreliert direkt mit den maximal genutzten Roh-Datensätzen zum Rendern und Aggregieren von Graphen. Achtung: Höhere Anzahl verlangsamt das Rendern von Graphen. Nur für leistungsstarke Systeme geeignet. Ab IP-Symcon 7.1 gilt für alle Limits nur noch ArchiveRecordLimit.
ArchiveWatch
(ab 6.0)
Erweitertes Protokoll für Archiv aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden erweiterte Meldungen des Archivs ins Logfile geschrieben. Dies betrifft insbesondere problematische Zeitstempel (z.B. aus der Zukunft oder nicht fortlaufend), die beim Schreiben und Aggregieren von Daten korrigiert oder ignoriert werden.
BackupCount Anzahl der Backups Default = 25. Anzahl der Backup Settings, die im ‘backup’ Ordner archiviert werden. Eine Backup Settings wird jeweils bei jedem Start und kurz nach Mitternacht erstellt. Die Zahl im Dateinamen ist ein UnixTimeStamp des Erstellzeitpunktes. Wird der Wert Null (0) angegeben, so werden unbegrenzt viele Backups erstellt. (Achtung, Speicherplatzverbrauch!)
CompatibilityDeprecations
(ab 7.0)
Deprecations in PHP anzeigen Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden Deprecation-Meldungen von PHP ausgegeben (error_reporting = E_ALL). Sofern deaktiviert, werden diese unterdrückt. Insbesondere für Entwickler interessant, um Deprecations frühzeitig anzupassen, sodass der geplante Wechsel auf PHP 9.0 einfacher wird. Benötigt insbesondere IPSModuleStrict, da z.B. utf8_encode/utf8_decode ebenfalls betroffen sind.
CompatibilityRequired
(ab 4.0)
Kompatibilitätsfunktionen Default = Deaktiviert (Windows: Aktiviert). Sofern aktiviert, sind unter IP-Symcon 4.0 die Kompatibilitätsfunktionen für veraltete Funktionen aus 2.x/3.x verfügbar. Bei Aktivierung dieses Spezialschalters erhöht sich die Laufzeit jedes PHP-Skriptes und sollte wenn möglich deaktiviert bleiben. Diese Funktion ist unter Windows aufgrund der Abwärtskompatibilität standardmäßig aktiviert.
CompatibilitySloppyUTF8
(ab 6.3)
Korrigiere UTF-8 Fehler automatisch Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, werden UTF-8 Fehler beim Setzen und Empfangen von Strings über PHP automatisch korrigiert, sodass ggf. nur einzelne Zeichen als defekt angezeigt werden und nicht der komplette String mit einer Fehlermeldung abgewiesen wird. Eine Änderung wird sofort wirksam.
ConnectCheck
(ab 6.4)
Überprüfungsintervall vom Connect Dienst Default = 30 (in Minuten). Intervall in Minuten, in welchem die Verbindung vom Connect Dienst aktiv geprüft wird.
ConnectLimit
(ab 5.4, bis 6.4)
Limit der Verbindungsversuche Default = 25 (Maximal 100). Gibt die maximale Anzahl an Verbindungsversuchen innerhalb von 24 Stunden des Connect-Controls an. Alle Anfragen darüber hinaus werden mit einer Fehlermeldung abgebrochen und ins Logfile geschrieben. Das Limit wird alle 24 Stunden zurückgesetzt. Ab IP-Symcon 7.0 ist das Limit fest auf 100 eingestellt.
ConnectWatch
(ab 4.0)
Connect Dienst protokollieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden erweiterte Ausgaben, von verarbeiteten "Connect Dienst"-Anfragen, ins Logfile geschrieben.
DataFlowWatch
(ab 6.1)
Protokolliert Laufzeiten und Statistiken im Datenfluss Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden die Laufzeiten im Datenfluss gemessen. Pakete, deren Verarbeitung länger als DataFlowWatchTxLimit bzw. DataFlowWatchRxLimit dauert, werden ins Logfile geschrieben und erweiterte Statistiken zum Datenfluss können über die Funktion IPS_GetInstanceDataFlowStatistics abgefragt werden.
DataFlowWatchRxLimit
(ab 6.1)
Verzögerung in Millisekunden Default = 250 (in Millisekunden). Verzögerung in Millisekunden, ab der verzögerte Pakete im Datenfluss ins Logfile protokolliert werden. Blockierte Funktion: ReceiveData. Wird nur bei aktiviertem DataFlowWatch ausgewertet. Wird der Wert Null (0) angegeben, so wird nichts protokolliert.
DataFlowWatchTxLimit
(ab 6.1)
Verzögerung in Millisekunden Default = 250 (in Millisekunden). Verzögerung in Millisekunden, ab der verzögerte Pakete im Datenfluss ins Logfile protokolliert werden. Blockierte Funktion: ForwardData. Wird nur bei aktiviertem DataFlowWatch ausgewertet. Wird der Wert Null (0) angegeben, so wird nichts protokolliert.
DebugDisableSnapshot
(ab 6.1)
Snapshots deaktivieren Default = Deaktiviert. Nur für Debugging-Zwecke. Sofern aktiviert, brechen IPS_GetSnapshot und IPS_GetSnapshotObject mit einer Fehlermeldung ab. Clients, die auf Snapshots angewiesen sind, funktionieren dann nicht mehr.
DebugDisableSnapshotChanges
(ab 6.1)
Snapshot-Änderungen deaktivieren Default = Deaktiviert. Nur für Debugging-Zwecke. Sofern aktiviert, werden Meldungen nicht mehr im Nachrichtenpuffer (siehe MessageRingBufferSize) abgelegt und IPS_GetSnapshotChanges bricht mit einer Fehlermeldung ab.
DebugDisableStreams
(ab 6.1)
Streams deaktivieren Default = Deaktiviert. Nur für Debugging-Zwecke. Sofern aktiviert, werden Anfragen an den Stream-Proxy (z.B. RTSP/MJPEG-Streams von Kameras) vom WebServer nicht mehr beantwortet.
DebugDisableWebSocket
(ab 6.1)
WebSocket-Rückkanal deaktivieren Default = Deaktiviert. Nur für Debugging-Zwecke. Sofern aktiviert, werden keine Meldungen mehr über den WebSocket-Rückkanal an verbundene Clients gesendet.
DebugProtectMemory
(ab 8.1)
Speicherschutz für PHP aktivieren Default = Deaktiviert. Nur für Debugging-Zwecke. Sofern aktiviert, wird die Anzahl der PHP Threads auf 1 reduziert und der Speicherschutz des OPcache (opcache.protect_memory) aktiviert, um Speicherfehler leichter aufspüren zu können. Nicht für den produktiven Betrieb geeignet.
DefaultVisualization
(ab 7.0)
Gibt an welche Visualisierung angezeigt wird Default = 1. Gibt an, welche Visualisierung unter der Basis-URL des WebServers (z.B. http://127.0.0.1:3777/) angezeigt wird. Sofern 1, wird die Kachel-Visualisierung angezeigt, wenn 0 wird die WebFront-Visualisierung angezeigt. Für Systeme, die auf die 7.0 upgraden, ist der Standardwert 0.
DiscoveryWatch
(ab 4.0)
Erweitertes Protokoll für SSDP aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden erweiterte Meldungen ins Logfile geschrieben, welche im Zusammenhang mit dem SSDP Dienst stehen. Der SSDP Dienst ist z.B. für die automatische Erkennung von IP-Symcon für Verwaltungskonsole und Mobile Apps zuständig.
Locale
(ab 6.4)
Sprache/Region festlegen Default = "". Überschreibt die automatisch erkannte Sprache bzw. Region des Systems, z.B. "de", "en" oder "de_AT". Sofern leer, wird die Einstellung des Betriebssystems verwendet.
LogfileCount Anzahl der Protokolldateien Default = 25. Anzahl der Logfiles, die im ‘logs’ Ordner archiviert werden. Ein Logfile wird jeweils bei jedem Start und kurz nach Mitternacht erstellt. Die Zahl im Dateinamen ist ein UnixTimeStamp des Erstellzeitpunktes. Wird der Wert Null (0) angegeben, so werden unbegrenzt viele Logfiles aufbewahrt. (Achtung, Speicherplatzverbrauch!)
LogfileDisable
(ab 6.4)
Logfile deaktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden nach dem Start keine weiteren Meldungen ins Logfile geschrieben. Die Meldungen werden weiterhin im Meldungsfenster angezeigt.
LogfileFilter
(ab 5.4)
RegEx für Logfile Meldungen Default = "". RegEx um bestimmte Logfile Meldungen zu filtern. Sofern nicht leer und die Filterregel zutrifft wird die Nachricht weder im Logfile noch im Meldungsfenster angezeigt. Der Text auf den der Filter angewendet wird ist dem Logfile zu entnehmen exklusive der Uhrzeit.
LogfileVerbose Erweitertes Protokoll aktivieren Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, werden alle Meldungen ins Logfile geschrieben. Sofern deaktiviert, werden alle Meldungen außer KL_DEBUG ins Logfile geschrieben.
LogMessageCount
(ab 4.1)
Anzahl Nachrichten je Nachrichtentyp Default = 25. Anzahl der Nachrichten je Nachrichtentyp, welche für das Status Widget gespeichert werden.
MatterWatch
(ab 9.0)
Erweitertes Protokoll für Matter aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden die Protokollmeldungen des Matter-Stacks als Debug-Meldungen ins Logfile geschrieben.
MaxLoginAttemptsBeforeLockdown
(ab 5.1)
Loginversuche bis Sperrung Default = 15. Anzahl der fehlerhaften Logins bevor die IP-Adresse komplett für weitere Logins gesperrt wird.
MaxLoginAttemptsBeforeSlowdown
(ab 5.1)
Loginversuche bis Verzögerung Default = 5. Anzahl der fehlerhaften Logins bevor weitere Logins von dieser IP-Adresse verlangsamt werden (Verlangsamung wird per MaxLoginAttemptsSlowdownWaitTime definiert)
MaxLoginAttemptsLockdownDuration
(ab 5.1)
Dauer der Loginsperrung Default = 900 (in Sekunden). Verzögerung bis die Login-Sperre für die betroffene IP-Adresse entfernt wird.
MaxLoginAttemptsSlowdownDuration
(ab 5.1)
Dauer der Loginverzögerung Default = 300 (in Sekunden). Verzögerung bis die Verlangsamung für die betroffene IP-Adresse entfernt wird.
MaxLoginAttemptsSlowdownWaitTime
(ab 5.1)
Zeit der Verzögerung Default = 5000 (in Millisekunden). Verzögerungszeit in Millisekunden bei verlangsamten Logins.
MessageQueueWatch Verarbeitungswarteschlange protokollieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden die Verarbeitungszeiten der internen Verarbeitungsqueue gemessen. Nachrichten, deren Verarbeitung länger als MessageQueueWatchLimit dauert, werden im Logfile protokolliert und Statistiken können über die Funktion IPS_GetInstanceMessageStatistics abgefragt werden. Sofern deaktiviert, werden diese nicht protokolliert.
MessageQueueWatchLimit
(ab 6.1)
Verzögerung in Millisekunden Default = 50 (in Millisekunden). Verarbeitungszeit in Millisekunden, ab der eine Nachricht bei aktiviertem MessageQueueWatch im Logfile protokolliert wird. Wird der Wert Null (0) angegeben, so wird nichts protokolliert.
MessageRingBufferSize
(ab 4.1)
Anzahl der Buffernachrichten Default = 8192. Gibt die Anzahl der Nachrichten, welche gebuffert werden an. Wird die maximale Anzahl erreicht, werden die vordersten (ältesten) Nachrichten überschrieben. Der Puffer wird für IPS_GetSnapshotChanges genutzt.
NATPublicIP
(ab 5.4)
NAT Public IP setzen Default = "". Sofern NATSupport aktiv ist, wird diese Public IP automatisch überall verwendet. Sollte diese Einstellung leer sein, so kann die Public IP in den jeweiligen Instanzen manuell gesetzt werden.
NATSupport
(ab 5.0)
NAT Erweiterungen aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden erweiterte Funktionen z.B. im KNX Gateway und HomeMatic Socket freigeschaltet, um die korrekte IP-Adresse hinter dem NAT anzugeben. Dies ist insbesondere für den Betrieb in Docker Containern relevant, welche standardmäßig im Bridge Modus erstellt werden.
NotificationLimit
(ab 5.4)
Limit der Push-Nachrichten Default = 250 (Maximal 1000). Gibt die maximale Anzahl von Push Nachrichten innerhalb von 24 Stunden an. Alle Anfragen darüber hinaus werden mit einer Fehlermeldung abgebrochen und ins Logfile geschrieben. Das Limit wird alle 24 Stunden zurückgesetzt, sofern das Limit nicht ausgeschöpft wurde. Wurde das Limit ausgeschöpft, muss die Ursache korrigiert und der Dienst neu gestartet werden, bevor weitere Push-Nachrichten versendet werden können.
NotificationWatch
(ab 5.5)
Push-Nachrichten protokollieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, wird jede Anfrage an den Dienst für Push-Nachrichten im Logfile protokolliert.
OAuthWatch
(ab 4.3)
OAuth Endpunkt Protokoll aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden alle Anfragen über den OAuth Endpunkt protokolliert.
ObjectsLimit
(ab 6.0)
Maximale Anzahl an Objekten Default = 50000. Minimum = 10000. Gibt die Anzahl der verfügbaren Objekt-IDs an. Werte über 50000 werden nur übernommen, wenn die Lizenz ein entsprechend höheres Variablenlimit erlaubt, andernfalls wird 50000 verwendet.
OPcacheSupport
(ab 5.0)
OPCache von PHP aktivieren Default = Aktiviert (bis 5.4 Deaktiviert). Sofern aktiviert, werden PHP Skripte im Arbeitsspeicher gespeichert. Dadurch wird das Laden und Parsen der Skripte bei jeder Ausführung vermieden.
ProxyConnectLimitFrameRate
(ab 5.5)
Anzahl Frames im Stream via Connect Dienst Default = 2. Gibt an, ob die Anzahl der Frames pro Sekunde über den Connect Dienst reduziert werden soll, um das Datenvolumen zu schonen. 0 = Kein Limit.
ProxyConnectReduceQuality
(ab 5.5)
Qualität des Streams reduzieren Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, wird die Qualität des Streams über den Connect Dienst reduziert um das Datenvolumen zu schonen.
ProxyConnectReduceResolution
(ab 5.5)
Auflösung des Streams begrenzen Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, wird die Auflösung des Streams über den Connect Dienst auf maximal 720p reduziert.
ProxyInterface
(ab 7.0)
IP-Adresse für Proxy/VoIP einstellen Default = "". IP-Adresse der Netzwerkkarte, welche für Proxy/VoIP Verbindung genutzt werden soll. Muss nur gesetzt werden, wenn die automatische Erkennung nicht korrekt funktioniert.
ProxyLimitFrameRate
(ab 5.5)
Anzahl Frames im lokalen Stream Default = 0. Gibt an, ob die Anzahl der Frames pro Sekunde für lokale Verbindungen reduziert werden soll, um das Datenvolumen zu schonen. 0 = Kein Limit.
ProxyPassthrough
(ab 7.0)
Streams ohne Umkodierung weiterleiten Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, werden Kamera-Streams für WebRTC nach Möglichkeit ohne erneute Kodierung weitergeleitet (Passthrough), was die CPU-Last reduziert.
ProxyPort
(ab 9.0)
Port für SIP (VoIP/DoorIP) Default = 5060. Lokaler Port, auf dem SIP-Verbindungen für VoIP/DoorIP entgegengenommen werden.
ProxyRTSPBuffer
(ab 5.5)
Größe des RTSP Buffers Default = 524288 (in Bytes). Gibt die Größe des Puffers für RTSP Streams an. Je größer der Buffer ist, desto mehr Latenz hat der Stream, desto kleiner umso ruckeliger kann das Bild bei schlechten Verbindungen sein.
ProxyRTSPEnforceTCP
(ab 6.1)
RTSP über TCP erzwingen Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden RTSP Streams immer über TCP statt UDP abgerufen. Dies kann z.B. bei Paketverlusten oder Firewalls hilfreich sein.
ProxySTUN
(ab 8.0)
STUN für WebRTC verwenden Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, wird für WebRTC Verbindungen (z.B. Kamera-Streams) der STUN-Server von Symcon zur Ermittlung der öffentlichen Adresse genutzt. Ist ProxyTURN ebenfalls aktiviert, wird stattdessen der TURN-Server verwendet.
ProxyThreadCount
(ab 8.0)
Anzahl der Threads für Proxy/VoIP Default = 4. Anzahl der Threads, die für die Verarbeitung von Proxy/VoIP Verbindungen (z.B. WebRTC, SIP) genutzt werden.
ProxyTURN
(ab 8.0)
TURN für WebRTC verwenden Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, wird für WebRTC Verbindungen (z.B. Kamera-Streams) der TURN-Server von Symcon genutzt, über den die Daten weitergeleitet werden können, falls keine direkte Verbindung möglich ist.
ProxyUseHWAccel
(ab 5.5)
Index der Hardware-Beschleunigung für RTSP Default = -1 (Automatisch). Gibt an, ob eine verfügbare Hardware-Beschleunigung zur Dekodierung genutzt werden soll. 0 = Nie, 1..x = Index der verfügbaren Beschleunigung.
ProxyWatch
(ab 5.1)
RTSP/MJPEG-Streams protokollieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden weitere Debugginginformationen über aufgerufene RTSP/MJPEG-Streams protokolliert.
SaveInterval Speicherintervall Default = 10 (in Minuten). Dieser Spezialschalter gibt an, in welchem Zyklus die Settings automatisch auf der Festplatte gespeichert werden. Beim Beenden von IP-Symcon werden die Settings unabhängig von dieser Option geschrieben. Wird der Wert Null (0) angegeben, so werden die Settings nur beim Beenden geschrieben (nicht empfohlen).
ScriptOutputBufferLimit
(ab 5.2)
Skriptausgabelänge definieren Default = 1048576 (in Bytes). Maximale Länge die eine Skript-Ausgabe haben kann. Sollte die Ausgabe länger sein, wird das Skript sofort mit der Fehlermeldung "Output-Buffer exceeds Limit" abgebrochen.
ScriptWatch Skriptausführungen protokollieren Default = Deaktiviert (bis 8.1 Aktiviert). Sofern aktiviert, werden Skriptausführungen im Logfile protokolliert. Sofern deaktiviert, werden keine Skriptausführungen protokolliert. Fehler und Ausgaben (z.B. über echo) werden immer protokolliert.
ServerContentTimeout
(ab 6.2)
Zeitlimit für Transfers Default = 300 (in Sekunden). Limit in Sekunden, nach dem eine Verbindung sofort getrennt wird, wenn das Übertragen einer Anfrage und ihrer Antwort bis dahin nicht abgeschlossen ist. Gilt nur für unverschlüsselte Verbindungen (HTTP), bei HTTPS gibt es kein Zeitlimit. Wird der Wert Null (0) angegeben, so gibt es kein Zeitlimit.
ServerHardQueueBytesLimit
(ab 5.3)
Byteslimit der Warteschlange Default = 33554432 (in Bytes). Bei Erreichen des Limits an Bytes aller Meldungen in der Warteschlange wird die Verbindung sofort getrennt.
ServerHardQueueSizeLimit
(ab 5.3)
Meldungslimit der Warteschlange Default = 65536. Bei Erreichen des Limits an Meldungen in der Warteschlange wird die Verbindung sofort getrennt.
ServerHardQueueTransferTimeout
(ab 5.3)
Zeitlimit der Warteschlange Default = 300 (in Sekunden). Limit in Sekunden, nach der eine Verbindung ohne Aktivität sofort getrennt wird.
ServerLogging
(ab 5.0)
Serverlogging aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, wird das Logging der Zugriffe beim Web Server (Port = 3777) aktiviert. Diese Einstellung betrifft nur den Server auf Port 3777. Bei eigenen WebServern wird die Einstellung in der jeweiligen Instanz beachtet. Die Log-Datei heißt “access.log” und befindet sich je nach Betriebssystem im Logfiles Ordner. Siehe Installation
ServerLoggingFilter
(ab 5.0)
Filter für ServerLogging aktivieren Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, werden bei aktiviertem ServerLogging API Aufrufe (IPS_GetSnapshotChanges/WFC_GetSnapshotChanges) nicht ins Logfile "access.log" geschrieben. Sofern deaktiviert, werden alle Einträge ins Logfile geschrieben.
ServerMaxPostSize
(ab 5.1)
Maximale Bytes bei POST Default = 25165824 (in Bytes). Maximale Anzahl der Bytes, die per POST an den Server gesendet werden können.
ServerSecurity
(ab 4.1)
CORS Schutz aktivieren Default = Aktiviert. Sofern aktiviert, wird jeglicher CORS Schutz des WebServers aktiviert.
ServerSoftQueueBytesLimit
(ab 5.3)
Bytes-Softlimit der Warteschlange Default = 8388608 (in Bytes). Bei Erreichen des Limits an Bytes aller Meldungen in der Warteschlange wird die Verbindung getrennt, sofern das ServerSoftQueueTransferTimeout Limit ebenfalls überschritten ist.
ServerSoftQueueSizeLimit
(ab 5.3)
Meldungs-Softlimit der Warteschlange Default = 32768. Bei Erreichen des Limits an Meldungen in der Warteschlange wird die Verbindung getrennt, sofern das ServerSoftQueueTransferTimeout Limit ebenfalls überschritten ist.
ServerSoftQueueTransferTimeout
(ab 5.3)
Zeit-Softlimit der Warteschlange Default = 10 (in Sekunden). Limit in Sekunden ohne erfolgreiche Übertragung, nach denen die Soft-Limits bei Größe und Anzahl der Meldungen greifen.
ServerTokenExpiration
(ab 8.0)
Timeout für interne Tokens Default = 3600 (in Sekunden). Beim Login über das RBAC Feature werden Benutzername und Kennwort gegen ein kurzlebiges Token getauscht, welches nach der angegebenen Anzahl an Sekunden abläuft, sodass ein erneutes Einloggen erforderlich wird.
ServerUserFolderPassword
(ab 5.1)
Passwort der Basis Authentifizierung Default = "". Passwort für die Basis Authentifizierung der WebServer zur Absicherung des "user"-Ordners.
ServerUserFolderUsername
(ab 5.1)
Benutzername der Basis Authentifizierung Default = "". Benutzername für die Basis Authentifizierung der WebServer zur Absicherung des "user"-Ordners.
SettingsWatch
(ab 4.0)
Speichern der Einstellungen protokollieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, wird eine Meldung ins Logfile geschrieben, sobald im SaveInterval die Settings gespeichert wurden.
SOAPEnabled
(bis 3.4)
SOAP aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, ist die SOAP Schnittstelle über Port 3773 erreichbar.
StoreDownloadTimeout
(ab 8.1)
Timeout für Downloads aus dem Module Store Default = 60000 (in Millisekunden). Zeit in Millisekunden, die ein Download eines Moduls aus dem Module Store dauern darf, bevor ein Timeout stattfindet und der Download mit einer Fehlermeldung abbricht.
ThreadCount Anzahl der Threads Default = 50. Minimum = 25. Gibt die Anzahl der PHP Threads an, die in IP-Symcon zur Verfügung stehen. Jeder Thread verbraucht ein paar Megabytes an RAM und einen kleinen Anteil der CPU-Last zur Verwaltung. Der Maximalwert kann anhand der Angaben unter Limitationen ermittelt werden.
ThreadHotReserve
(ab 9.1)
Anzahl vorgehaltener PHP Threads Default = 5. Anzahl der PHP Threads, die ihren PHP-Zustand dauerhaft vorhalten, damit Skripte ohne Verzögerung gestartet werden können. Alle weiteren Threads werden erst bei Bedarf initialisiert und geben ihren Speicher nach ThreadIdleTimeout wieder frei. Der Wert wird auf 0 bis ThreadCount begrenzt.
ThreadIdleTimeout
(ab 9.1)
Leerlaufzeit von PHP Threads Default = 300 (in Sekunden). Zeit in Sekunden, nach der ein unbenutzter PHP Thread seinen Speicher freigibt, sofern mehr als ThreadHotReserve Threads initialisiert sind. Wird der Wert Null (0) angegeben, so geben Threads ihren Speicher nie frei.
ThreadMemoryCleanup
(ab 6.2)
Aufräumen vom Speicher in PHP Threads Default = 10 (in MB). Wenn der Speicherverbrauch einer Ausführung in einem PHP Thread die Schwelle von X MB überschreitet, wird der intern genutzte Speicher (Cache) des Threads anschließend aufgeräumt, um den Gesamtverbrauch der PHP Threads kalkulierbar zu halten.
ThreadQueueLimit
(ab 4.0)
Limit der Threadswarteschlange Default = 50. Gibt die maximale Anzahl an PHP Anfragen an, welche in der internen Warteschlange auf eine Ausführung warten. Alle Anfragen darüber hinaus werden mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Standardmäßig sollte dieser Spezialschalter nicht verändert werden, sondern stattdessen sichergestellt werden, dass Skripte eine geringe Laufzeit haben.
TimerThreadHotReserve
(ab 9.1)
Anzahl vorgehaltener Timer-Threads Default = 10. Minimum = 1. Anzahl der Threads für die Ausführung von Timern der Instanzen, die dauerhaft vorgehalten werden. Bei Bedarf werden weitere Threads gestartet, welche nach TimerThreadIdleTimeout wieder beendet werden.
TimerThreadIdleTimeout
(ab 9.1)
Leerlaufzeit von Timer-Threads Default = 300 (in Sekunden). Zeit in Sekunden, nach der ein zusätzlich gestarteter, unbenutzter Timer-Thread beendet wird. Wird der Wert Null (0) angegeben, so werden zusätzliche Threads nie beendet.
VariableWatch Erweitertes Variablenprotokoll aktivieren Default = Deaktiviert (bis 8.1 Aktiviert). Sofern aktiviert, werden Wertänderungen/-aktualisierungen aller Variablen ins Logfile geschrieben. Sofern deaktiviert, werden diese nicht in das Logfile geschrieben.
VoIPInterface
(ab 5.2, bis 6.4)
IP-Adresse für VoIP einstellen Default = "". IP-Adresse der Netzwerkkarte, welche für VoIP Verbindung genutzt werden soll. Muss nur gesetzt werden, wenn die automatische Erkennung nicht korrekt funktioniert. Ersetzt durch den neuen ProxyInterface-Spezialschalter, der seit IP-Symcon 7.0 verfügbar ist.
VoIPLogLevel
(ab 5.2, bis 6.4)
Debugausgabelevel für VoIP einstellen Default = 0 (Deaktiviert). Das Level ist zwischen 0 und 3 einstellbar (Empfohlen: 2). Wobei 0 deaktiviert und 3 höchster Detailgrad bedeutet. Das VoIPLogLevel bestimmt den Detailgrad der Debugmeldungen im Message Log. Abgelöst durch den ProxyWatch-Spezialschalter, der diese Informationen ab IP-Symcon 7.0 enthält.
WebSocketWatch
(ab 5.1)
Erweitertes WebSocket Protokoll aktivieren Default = Deaktiviert. Sofern aktiviert, werden weitere Debugginginformationen zum WebSocket Rückkanal ausgegeben, wie z.B. Open, Close, Error oder wenn Timeouts oder Limits überschritten wurden.
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